Der Oberbürgermeister kam mit dem Feuerwehrauto: Nur acht Monate nach der Grundsteinlegung feierten die „Arbeitswelten am Prager Ring“ in Aachen bereits Richtfest. Ende 2026 wird der nachhaltige Büroneubau mit knapp 9.000 m² Büro- und Kommunikationsflächen pünktlich fertig sein.
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Strategischer Umzug: Ericsson wählt den Innovationsstandort Aachen
Der Hauptmieter, das Ericsson Eurolab, zieht aus dem benachbarten Herzogenrath nach Aachen. Der Landmarken-Neubau ermögliche es Ericsson, Räume so anzubieten, dass die Mitarbeitenden flexibel zusammenkommen können, sagt Jan Peter Meyer-Kahlen, Vice President und Head of ICT Development Center Eurolab bei Ericsson. „Wir entwickeln neue Ideen und pflegen eine Unternehmenskultur voller Innovationsgeist. Deshalb ist es für uns zentral, dass unsere Flächen flexibel, anregend und kollaborativ sind. Die neue Arbeitswelt des Eurolabs wird innerhalb des Ericsson-Konzerns ein Leuchtturmprojekt für neue hybride Workplace-Modelle sein.“
Expertise gebündelt: 5.500 Quadratmeter für die Zukunft
Rund 500 hochqualifizierte Mitarbeitende beschäftigt das Eurolab, darunter Fachleue für Softwareentwicklung, Cybersicherheit, Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen, intelligente Fertigung und das Internet der Dinge (IoT). Mit rund 5.500 Quadratmetern belegt Ericsson rund 61 Prozent der Gesamtfläche. Sehr zur Freude des neuen Aachener Oberbürgermeisters, der die enorme Innovationskraft Ericssons hervorhob und Aachen mit seinen Hochschulen als perfekten Standort dafür sieht: „Gut, dass hier moderne Arbeitswelten für diese Forschung, aber auch für weitere innovative Unternehmen entstehen“, so Dr. Michael Ziemons, der sich als Freund pragmatischer Lösungen erwies. Weil gerade kein Dienstwagen verfügbar war, nutzte er zur Anreise kurzerhand ein Fahrzeug der städtischen Feuerwehr.
Der Neubau wird nach neuesten Nachhaltigkeitsstandards und arbeitsergonomischen Erkenntnissen errichtet und ausgestattet. Den Mitarbeitenden bietet das Gebäude eine moderne Forschungs- und Arbeitsumgebung mit flexiblen Büroflächen. Die Dachterrasse, der Innenhof und das großzügige Foyer bieten Aufenthaltsqualität auch über die Arbeitszeit hinaus.
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- Entwurf des Aachener Büros pbs architekten
- Generalunternehmer Schlun aus dem nur 30 km entfernten Gangelt, zahlreiche Nachunternehmer aus der Region
- Fassade aus Vollfertigteilen der Aachener Firma Nesseler
- Erstes rezyklierbares Zero-Waste-Wärmedämm-Verbundsystem auf den Giebelwänden – nicht geklebt, sondern mechanisch befestigt: Bestandteile nach dem Rückbau sortenrein trennbar und wiederverwertbar
- Effiziente Energieversorgung über Kombination aus Wärmepumpen, Betonkerntemperierung und Photovoltaikanlage auf dem begrünten Dach
- Echter Hingucker: die „Living Wall“, eine komplett begrünte Wand an der Fassade zum Prager Ring hin
- 148 Fahrradstellplätze, Bike-Servicestation und elf Ladeplätze für E-Autos
- Realisierung nach BEG-40-Standard
- LEED-Zertifikat in Gold für ökologisches Bauen